UUSFLUG IN CHINDERZOO

May 14, 2018

Am Freitag von Auffahrt war schönes Wetter und so dachte Traum-Grossmami, dass es eine gute Idee wäre mit ihren Töchtern und ihrer Enkelin in den Kinderzoo Rapperswil zu gehen. Auf alle Fälle ein tolles Ausflugsziel, welches viele abwechslungsreiche Erlebnisse für Kinder in jedem Alter bietet. Aber an einem Feiertag, bei schönem Wetter, naja, wir waren definitiv nicht die einzigen mit dieser grandiosen Idee. Trotz riesigem Besucheransturm fanden wir relativ schnell einen Parkplatz (die Anreise mit dem ÖV wäre aber sicher trotzdem empfehlenswerter gewesen) und die lange Schlange an der Kasse entpuppte sich als wartende Gruppe, die wir überholen konnten.

Drinnen begeisterte uns so gleich ein süsses, wenige Tage altes Zwerg-Pony-Baby (der offizielle Name lautet American Mini Nature Horse). Könnt ihr euch das vorstellen? Ein miniminiminiminiminimini Pferdchen? Nein? Gut, ich hab ein Foto gemacht!

 

 

Als der erste Hormonschub ob der pelzigen Winzigkeit verflogen war, stieg mir ein unbekannter Duft in die Nase. Nachschnüffeln am Hintern meiner Tochter bestätigte eine volle Windeln (unbekannt der Duft, weil ich durch das Abhalten so gut wie nie eine Gaggi-Windel wechseln muss, sondern dieses zu 90% im WC landet). Also Tochter und Wickelsachen unter den Arm geklemmt und ab zur Toilette. Doch die hatte keinen Wickeltisch! Ein Kinderzoo ohne Wickeltisch? Deshalb habe ich kurzerhand den Kinderwagen umfunktioniert (und ich dankte erneut dem Geburtshaus, dass sie uns das abhalten gezeigt haben, so ein vollgesch... Babyfudi reinigen ist kein Hobby von mir). Dann kam aber das nächste Problem, der Zoo setzt auf umweltfreundliche Mülltrennung. Das an sich ist noch nicht problematisch (im Gegenteil), aber wohin gehört also die stinkende Windel? Essensreste? Im weitesten Sinne ja schon… Papier und Verpackung? Könnte auch sein… PET? Ist eher auszuschliessen… Am Schluss nahm sich meine Mutter dem Problem an, wie sie es gelöst hat, habe ich nicht nachgefragt.

So genug der Berichterstattung über menschliche Hinterlassenschaften und deren Entsorgung. Wir machten uns auf, mehr Tiere zu entdecken und Traum-Baby erfreute sich an allem, egal ob Erdmännchen, Mäuse, Giraffen und Co. Aber am allerbesten gefielen ihr natürlich die bbrrrhhhhhüüüü, die grossen Grauen mit den Rüsseln.

 

 

Dann ging es zu den Kamelen, welche sie mit einer Karotte füttern konnte (wir mussten nur sicherstellen, dass wirklich das Kamel die Karotte bekam und sie nicht selber dran rum knabberte).

Nach dem schönen, aber kurzen Vergnügen standen, Pinguine, essende Nutrias, Äffchen und Ziegen auf dem Programm. Nur hatten Letztere leider schon zu viel gegessen, sodass der Streichelzoo genau in dem Moment geschlossen wurde, als wir ankamen. Nach einem Hallo bei den Lamas und Zwischenstopp beim Gepard hatten auch wir Hunger. Ich muss sagen, die Essensauswahl ist wirklich gut und es gibt für alle Etwas (ausser vielleicht Vegis...). Auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in meinen Augen. Und da wir genau während der Seelöwenvorführung gegessen haben, wurden wir die ganze Zeit auch noch musikalisch unterhalten und Traum-Baby konnte ihr Essen im Takt wippend hinunterschlingen (Pommes, ein wenig Wurst und Fleischkäse und gaanz viele Maiskörner). Und wenn man schon die Ziegen nicht füttern konnte, dann doch wenigstens die Spatzen.

Mit vollem Magen drehten wir unsere Runde durch den Zoo fertig. Vorbei an einem riesigen Abenteuerspielplatz, welcher in ein paar Jahren sicher der Renner bei meiner Kleinen (die dann schon gross ist) sein wird.

Dann gabs noch ein paar Kaninchen und Meerschweinchen zu bestaunen, allerdings nur wenige, keine Ahnung ob es ihnen schon zu warm war. Echt super fand Traumbaby die kleinen Küken, welche genau auf ihrer Augenhöhe hinter Glas hin und her huschten.

Bevor wir uns aber auf den Nachhauseweg machten, wurde nochmals gewickelt. Natürlich sind wir jetzt wieder beim Restaurant am Eingang angekommen, das ohne oder mit wahnsinnig gut verstecktem Wickeltisch. Die anderen beiden, das thailändische bei den Elefanten und das bei den Seelöwen haben nämlich einen. Die Mülltrennung haben wir mittlerweile auch durchschaut und schmissen die Windel in den Container mit den Verpackungen, welcher nichts mit Papiersammlung zu tun hat. Er ist einfach der Gegenpunkt zu den kompostierbaren Abfällen.

 

Mein Fazit: Der Kinderzoo ist wirklich ein tolles Ausflugsziel, welches an einem Nachmittag gesehen werden kann. Der Eintrittspreis ist mit sechs Franken ab vier Jahren, respektive 19 Franken ab 16 Jahren erschwinglich und angemessen (und wenn man sich mit Freunden und Verwandten zusammen tut, kann man ab zehn Personen von dem günstigeren Gruppentarif profitieren). Wenn die Kinder aber gerne das gesamte Rahmenprogramm, mit Elefantenfütterung (da war die Schlange an diesem Tag auch ellenlang), Kamelreiten, Seelöwenshow und Rösslitram, etc. geniessen wollen, dann braucht man den ganzen Tag und ein gutes Zeitmanagement. Wir waren für dieses Jahr sicher nicht das letzte Mal da, vor allem, weil mein Traum-Mann auch mal noch mitkommen und die Hyazintharas bestaunen will. Das nächste Mal gehen wir aber wahrscheinlich an einem verregneten Dienstagmorgen oder so.

 

Was ist eure Meinung zum Kinderzoo? Wisst ihr, wo der Wickeltisch beim Eingang versteckt ist? Habt ihr schon die perfekte Reihenfolge herausgefunden, um alles zu sehen und zu machen? Schreibt mir doch eure Antworten in den Kommentaren.

 

Bis bald

Traum-Mami

 

PS: Was braucht es als Abschluss eines so gelungenen Ausflugs? Genau:

 

 

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