KAMPF GÄGE D'ZAHTÜFELI

February 2, 2019

 

Ab dem ersten Zahn wird tägliches Zähneputzen bei Babys empfohlen. Die ersten Monate ist das noch nicht ein sonderlich grosses Problem, meistens essen die Kinder in diesem Alter ja noch wenig und auch nichts stark Zuckerhaltiges. Da reicht es, wenn sie selbst einige Zeit lang auf einer Zanhbürste mit einem Klecks Kinderzahnpasta rumkauen. Wenn die Kinder aber grösser werden, mehr Zähne bekommen und eine Vorliebe für 'Goggi' entwickeln, dann wird eine gründliche Reinigung notwendig. Deshalb kommt es bei fast allen Familien mehr oder minder häufig zum Drama. Hier möchte ich euch alle meine Tricks vorstellen, die ich in meiner bisherigen Mami-Laufbahn ausprobiert habe und die meistens auch für kürzer oder länger funktioniert haben:

 

Zahputzlied

Aus dem Babyzeichenkurs habe ich das Zahnputzlied mitgenommen:

Jede Tag, nach jedem Ässe

Zähnli putze nöd vergässe

Zäh die müend jetzt suuber si

Susch gits chliini Löchli dri

Schrubbedischrubbedi Schrubbedischrubb

Schrubbedischrubbedi Schrubbedischrubb

Zäh die müend jetzt suuber si

susch gits chliini Löchli dri

Die Melodie konnte ich natürlich nicht nach einmal vorgesungen bekommen auswendig und hab mich deshalb an Youtube gewandt. Die Version ist zwar ein bisschen anders als meine, aber mein Traum-Baby hat sich nie beklagt. Ihr könnt auch eure eigene Melodie dazu singen oder, falls ihr komplett unmusikalisch seid, das Ganze als rhythmischer Vers vortragen.

 

Ässe wegputze

Nachdem das Zahnputzlied seine Faszination langsam verloren hat, musste ich mir etwas Neues einfallen lassen. Also begann ich jeden Abend mit Traum-Baby zu wiederholen, was am Tag alles gegessen und getrunken wurde. Das wurde dann jeweils alles einzeln gründlich weggeputzt und die Zähne waren strahlend sauber.

 

Elektrische Zahnbürste

Mein Traum-Mann und ich haben seit gut einem Jahr eine Schallzahnbürste. Diese übt eine grosse Faszination auf Traum-Baby aus, am liebsten hält sie ihre Nase dran, wenn wir unsere Zähne putzen. Da eine Schallzahnbürste aber sehr stark vibriert, haben wir uns nicht getraut ihr damit die Zähne zu putzen. Also kauften wir eine elektrische Zahnbürste für Kinder. Die ist schön farbig und macht Musik. Am Anfang war es aber nicht wirklich ein Erfolg. Mittlerweile (sie ist bald zwei, also die Tochter nicht die Zahnbürste) ist sie aber durchaus nützlich. Wenn Traum-Baby wieder eine schwierige Zahnputzphase hat, kann ich mit der elektrischen Zahnbürste schneller und gründlicher reinigen und der Kampf dauert somit weniger lang. Zudem ist es eine grosse Motivation, so lange zu putzen, bis die Musik kommt.

 

Brüllen

Das ist wahrscheinlich der Klassiker bei allen Eltern. Die Aufforderung zu brüllen wie ein Löwe, Tiger oder Bär (je nach Vorliebedes Kindes). Funktioniert bei uns nur mässig... Manchmal haben wir aber Glück und der Mund bleibt lange offen. Was fast besser funktioniert, ist das Brüllen mit häufigen Pausen zu verbinden. Ich glaube, meine Tochter hat einfach nicht gerne lange am Stück den Mund offen und wenn dann noch die Zahnpasta schäumt kommt natürlich schnell der Schluckreflex.

 

Ich habe keine Wunderlösung gefunden, die gibt es wahrscheinlich auch nicht. Aber mit einer Abwechslung oder Mischung aus den obengenannten Tipps geht es ganz gut bei uns. Natürlich darf sie auch ab und zu uns die Zähne putzen, gerecht ist gerecht.

 

Was habt ihr schon alles ausprobiert? Gibt es vielleicht doch eine Wunderlösung? Lasst es mich in den Kommentaren wissen

 

Euer Traum-Mami

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